RUMS 5/ 2017 – Noch luftiger als…

… die letzten Kleidvarianten empfinde ich meine neueste Kreation: ein Mix aus MaEleny von Ki-ba-doo und meinem Rockschnittmuster.

Regenbogen 5Mir war dabei wichtig, ein Trägeroberteil zu haben, was für die wärmsten Tage im Jahr bestens geeignet ist – nicht zu tief ausgeschnitten ist (kein V-Ausschnitt) und dabei bin ich auf das o.g. SM gestiegen.

Regenbogen 6Eigentlich ist es ja ein Jumper. Aber an solche Teile kann ich mich nicht so recht gewöhnen – gerade aus dem Gedanken heraus: wenn man mal auf Toilette muss…

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Wie auch immer: jetzt habe ich ein Hüftbundkleid mit Trägern aus dem wunderbaren Jersey von Regenbogenbuntes – erstanden bei afs.Regenbogen 3Den Stoff „Lisa“ in petrol gibt es so nicht mehr, was ich jetzt doch sehr bereue, denn ich mag die Mischung aus türkisblauem Grund und dem dunkel abgesetzten Muster. So ist der Gedanke, für den Shop was zu nähen gescheitert – das Kleid bleibt bei mir. Punkt.

Regenbogen 4

Der Hüftbund ist übrigens aus petrol-farbenem Jersey – doppelt gelegt für mehr Halt. Bei dem Nächsten Trägerkleid-Versuch werde ich die „Einfassstreifen“ etwas straffer annähen, damit es noch etwas mehr anliegend wird – so die Hoffnung. Die Träger selber sollen dann nicht zum Binden sein, weil mich „das Gebammel“ manchmal „wuschig“ macht und eventuell werde ich den Rock etwas weitschwingender nähen. Na, mal sehen, denn für das Nähvorhaben brauche ich Z E I T.

Mit dem Beitrag bin ich mit Sicherheit die letzte in der RUMS-Link-Party, aber das hatte ich so ja auch noch nie.

Ich wünsch euch was,

Peggy

 

Schnitt: Mix aus „MaEleny“/ Ki-ba-doo + „Jessy“/ p.s.handmade
Stoffe: „Lisa“ von afs + „Pamuk-UniJersey“ von Stoff&Liebe

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Alles, was die Seele braucht…

Zunächst möchte ich euch ein FROHES, GESUNDES und GLÜCKLICHES NEUES JAHR wünschen. Und da erst der fünfte Tag anno 2017 ist, möchte ich noch einmal den Blick auf das vorherige Jahr richten.

Viel war hier auf dem Blog nicht zu lesen – nur ab und zu ein Beitrag zu Genähtem, welches längst nicht alles festhält, was tatsächlich entstanden ist. Fakt ist, dass der Blog hier eher eine Nebenrolle spielt(e) bzw. ich auf FB aktiver auftrete. Nicht weil ich dieses „Tagebuch“ hier weniger mag – NEIN – es ist eher der Punkt, dass ich mir hierfür meist Zeit einplanen „muss“. Zeit, die mir irgendwoanders scheinbar dann fehlt. Auch gebe ich ehrlich zu, dass auf FB eine etwas höhere Ressonaz erfolgt – quasi unmittelbar und das macht vielleicht den Reiz aus (, dort mehr zu posten?).

Der Blog ist für mich tatsächlich etwas persönlicher – eben weil ich mich beim Schreiben mehr bemühe, das wider zu geben, was ich meine/ fühle/ denke. Eben PERSÖNLICHER. Auch wenn der Inhalt z.T. deckungsgleich mit den FB-Beiträgen ist.

Was ich aber eigentlich andeuten möchte ist, dass eines meiner wenigen Vorsätze für dieses Jahr lautet: regelmäßiges, zeitnahes Bloggen. Jetzt ist es also raus 😉

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Die letzten Tage 2016 verbrachten wir auf Rügen – Nähe Putbus. Das ist für uns aus Mittelfranken eine „halbe Weltreise“, die hinzu dennoch recht zügig funktioniert hatte. In knapp 7 Stunden haben wir die Insel erreicht. Ein kleines, denkmalgeschütztes Reethaus hatte seine Pforten für uns bis Anfang Januar geöffnet.

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Es war weihnachtlich hergerichtet, so dass es uns über die Weihnachtsfeiertage eine schöne Bleibe darstellte. Aber das eigentliche Ziel unserer „Sehnsüchte“ war nicht das Haus sondern das Meer. Zusammen mit meinen zwei Schwagern + meine Nichte, die am zweiten Weihnachtsfeiertag hinzugekommen sind, hatten wir auf Rügen eine tolle Zeit.

Auf einer Postkarte stand geschrieben: „Alles, was die Seele braucht, sind ein paar Tage am Meer.“ Dem ist absolut NICHTS hinzuzufügen.

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Auf Rügen muss man natürlich UNBEDINGT zum Königsstuhl – dem Kreidefelsen, den es bereits Caspar David Friedrich zu einem seiner bekanntesten Malerein inspirierte. Freilich sind wir auch dort hingepilgert. Ein stürmische Wanderung durch den Buchenwald führte uns zu auf die „Felsenspitze“ und dem dortigen Museum. Nett gemacht und durchaus empfehlenswert.
Aber: wir wollten direkt am Strand Steine, Donnerkeile und Bernstein sammeln bzw. suchen. Ein direkter Abstieg war dort leider nicht möglich, weswegen wir am Folgetag nach Lohme gefahren sind um dort Richtung Kreidefelsen zu wandern.

Es war der schönste Tag und die beste Entscheidung überhaupt. Okay, es war matschig, rutschig und manchmal sogar ein bisschen gefährlich – aber das war genau das Richtige. Gerade auch für meine Jungs, die nicht DIE Wanderburschen sind (, die ich mir manchmal wünschen würde). Der Wanderpfad ging etwas oberhalb an der Küste entlang. So war man ruckzuck wieder am Strand, wo wundervolle Fundstücke auf ihre Entdeckung warteten.
Ich war die erste, die mühsam einen Donnerkeil „er-f(w)ischte“. Ich war mächtig stolz und hab auch ziemlich angegeben damit 🙂
Das spornt natürlich an und so wurde sorgfältig in den Steinen und Felsen geschürft, bis nahezu jeder von uns SEIN Fundstück des Tages hatte – inkl. Bernstein-chen.

Wie gesagt, es war zwar eine anstrengende Tour – aber dafür so schön, dass die Kinder (!!!) in den kommenden Tagen nochmal um solch eine Wanderung gebeten haben. Hach, das tat meiner Mamaseele gut.

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Auf meinem „Urlaubs-Wunschzettel“ stand noch weit oben, die „Besichtigung“ eines Leuchtturmes. Am liebsten ja den von „Kap Arkona“, aber das war uns dann doch zu weit. Und so musste der von Sassnitz herhalten. Auch dort verbrachten wir nahezu den ganzen Tag am Strand bei herrlichstem Sonnenwetter.

Was mir an den alten „Badestädten“ so gut gefällt, ist die Architektur. Alte Villen gliedern sich aneinander und bilden kleine Gassen aus Kopfsteinpflaster. Da schwingt ein Hauch von Luxus vergangener Zeiten mit. Ein leckeres Stück Torte und einen herrlich frischen Kaffee runden den Eindruck dann perfekt ab.

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In Binz waren wir übrigens auch zweimal. Dort ist das „wahre Urlaubsleben“ zu erleben. Dicke Einkaufspassage am Strand, viele, viele Leute … im Grunde nicht unbedingt so meins. Ich mag es eher kleiner, gemütlicher – dennoch: der Strand ist wunderschön.

Silvester haben wir das Feuerwerk in Stralsund bewundert, haben dann mexikanisch dinniert und gespielt „Wer bin ich?“ bis kurz vor 24.00Uhr. Dann anstoßen und dann nahezu sofortiges Zubett gehen. Ich bin echt keine, die es so lange und länger aushält… es sei denn im Nähzimmer.
Letztendlich sind wir gut ins neue Jahr rüber gerutscht und ich bin gespannt, was es für mich/ uns bereit hält.

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Die Heimreise grenzte dann an eine Odysee mit schlechten Wetterverhältnissen, Stau und Sperrungen, so dass wir erst nach 9 Stunden Fahrt wieder mittelfränkischen Heimatboden unter den Füßen hatten. Dafür aber mit Schnee! Und der hält bis heute an.

Ich wünsch euch was,

Peggy

Neues Jahr – neue Vorsätze oder wie ich das Leben sehe – Teil 2

Oh, Mann-oh-Mann… ist Nikolaus und Weihnachten nicht schon längst, längst vorbei??? Und ich hab keine Zeit gefunden auch irgendetwas hier zu schreiben, zu zeigen, zu huldigen usw….??? Ja. Punkt. So war es!

Viel Zeit ist vergangen, ohne auch nur ein Lebenszeichen hier auf meinen kleinen bescheidenen Blog. Und dabei ist so viel passiert, was ich euch zeigen und mitteilen möchte/ könnte/ würde wollen…

Wo fange ich an…? Mit meinem Geburtstag, dem Winterurlaub am Meer, meinen Nähergebnissen, geheimen Projekten oder einfach von meinem Nähzimmer, welches (fasst) komplett fertiggestellt ist…? Die Liste ist eigentlich noch länger, aber das macht mir so im Schreib- bzw. Lesezustand etwas zu schaffen…

Nein – zu Beginn wünsche ich euch ALLES ERDENKLICH GUTE FÜR 2015 – VIEL GESUNDHEIT, GLÜCK und ZUVERSICHT, dass auch dieses Jahr EUER Jahr wird!!!

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2015 – was wird es mir persönlich bringen? Es ist gut, dass wir nicht (wirklich) in die Zukunft schauen können. Was würde es nützen? NICHTS, weil die Dinge eben einfach geschehen.

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Als ich im Februar 2000 auf einmal bzw. innerhalb von 4 Wochen beidseitig taub wurde, hätte das für mich (damals gerade mal 23 Lenze jung) fatale Folgen haben können. Klar war es blöd, jeden Tag schlechter zu hören bis zum völligen Nichtshören… Anfangs war es irgendwie „belustigend“ – mir tat ja nichts weh. Aber als dann auch keinerlei Medikamente und Behandlungen wirksam waren und ich in die Uniklinik überwiesen wurde – hach, ins schöne Dresden – dann war es nicht mehr „komisch“.

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Die erste Diagnose war „offenen Tuberkulose“ – d.h. Quarantäne-Station mit Mundschutz und allem Drumherum – nicht rausdürfen usw…. DAS war die allerschlimmste Zeit meines Lebens. Niemals wieder habe ich mich so einsam gefühlt!

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Im Krankenzimmer hatte ich dann eine „Zaubertafel“ – ihr kennt sie aus Kindheitstagen: so ein Täfelchen, wo man mit einem „Spezialstift“ draufschreibt und es mit einem Wisch alles wieder sauber ist. Dieses Kinderspielzeug war mein Verständigungsmittel mit meinem Besuch, denn versuch mal durch Mundschutz (am Besucher) Lippen zu lesen. … Richtig! Geht nicht.

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In dieser Zeit hat meine Freundin Ulrike (sie wohnte in DD) mich öfters die Woche besucht. Mein Mirko hat mir Fernseher und CD-Player mitgebracht und mit Ulrike haben wir uns „Pretty Woman“ und „Email für dich“ angeschaut – da kenne ich ja quasi den Text auswendig.
Und während ich darüber hier gerade schreibe, denke ich, was für eine intensive Freundschaftszeit es war!!! Meine Freundin hat sich keinen Kopf darüber gemacht, ob sie auch erkrankt oder nicht … Oh, Mann – was hab ich für ein Glück so eine Freundin zu haben!

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Ende vom Lied ist, dass es doch keine offene TBC war sondern „Morbus Wegener“ – eine Autoimunerkrankung, die die eigenen Organe angreift und zerstört. So gesehen, hatte ich verdammtes Glück, dass meine Ohren erkrankten und nicht andere Organe (Lunge o.ä.)!
Es hätte mein Ende sein können … und das wärs auch, wenn nicht die helfende Chemotherapie angeschlagen hätte. Nein, nicht so eine wie bei Krebs – nicht so hoch dosiert, aber belastend war es dennoch. Und die Angst, nie eine eigene kleine Familie gründen zu können.

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Ein halbes Jahr lange musste ich monatlich dann für 1 Tag (über Nacht) ins schöne DD. Das rechte Ohr ist weitgehend wieder hergestellt (Hörleistung gefühlte 80-90%) – links hingegen nicht so (hier ca. 60%). Aber da hilft mir mein nicht-mehr-missen-wollendes Hörgerät. Gut, die persönliche Akzeptanz eins zu tragen, hat über 10 Jahre gedauert… aber in der Zeit hat sich auch die Qualität der Geräte verbessert (So rede ich´s mir mal schön!).

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Nun geht es mir seit Jahren eigentlich sehr gut – zumindest gab es keine Hörverschlech-terungen und wenn dann wurden die mittels Paukenröhrchen wieder beseitigt. Zwar muss ich weiterhin Medikamente nehmen, diese momentan aber nur wegen der „Begleiterkrankung: rheumatoide Artritis“. Ja, es reist nicht ab.

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ABER, hey!!! Ich lebe noch!!! Habe eine wunderbare eigene Familie, 2 gesunde Kinder, einen liebevollen Mann, einen Job, der meine Berufung ist, ein wunderbares Hobby und ein somit GANZ WERTVOLLES und SiNNGEBENDES LEBEN!!! Ein Hoch darauf und das es 2015 weiter so geht.

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Ich drücke euch alle ganz lieb und wünsch euch was.

Ach und die Fotos, die ich euch untergejubelt habe sind die vom letzten Urlaub Weihnachten-Neujahr 2014 von der wundervollen Ostseehalbinsel Darß.

Eure Peggy

Manchmal ist es wie MAGIE…

Habt ihr Lust auf einen kleinen (oder größeren) Urlaubsbericht inkl. Fotos und ein klein wenig Hokuspokus? Dann… bitte sehr… hier entlang:

Vor gut 2 Wochen bibberte ich den (Zwangs-) Urlaub entgegen, der sich bei einer Anstellung in einer Kita auf Grund von sogenannten Schließzeiten ergibt. Nicht das ich ihn mir nicht sehnlichst herbeiwünschte – NEIN, das nun ganz und gar nicht. Aber: wir waren noch Urlaubs-Plan-los. Und damit meine ich, dass wir doch tatsächlich noch nicht wussten, wo wir die wichtigsten Tage im Jahr verbringen werden. Es schien sogar fasst so, als würden wir es uns zu Hause „gemütlich“ machen. Nichts gegen unser zu Hause!!! Aber da macht man vielleicht 1-2 Tage nichts – ich nenne das mal jetzt „Urlaub“ – und dann werkelt man ja doch wieder … und schlimmsten Falls widmet man sich der eigentlichen (bezahlten) Arbeit wieder. Zu tun gibt es schließlich immer irgendetwas. Wenn man zu Hause ist. Und das ist nicht das, was ich zum Kitajahresende gebraucht hätte.

Jedenfalls habe ich dann nach scheinbar einer Woche mit sehr wenig Schlaf DAS FeWo Objekt für uns gefunden. Kurz vor knapp gebucht und eine Woche später sollte es dann in einen wundervollen 8-Tage-Urlaub nach Fivizziano/ Toskana/ Italien gehen. Ein Stein viel mir vom Herzen und ich konnte wieder entspannt schlafen, mit dem Gewissen: wir kommen wo unter.

Urlaub 1 2014

Am Freitag musste ich noch Arbeiten, mein Mann ebenso und die Kinder waren in der Ferienbetreuung. Nach Hause kommen, packen, packen, packen – wobei es bei 8 Tagen und mit Aussicht auf schönes Sommerwetter + Waschmaschine vor Ort, es nicht wirklich viel zu packen gab und noch ein kleines „Abschiedsritual“ an unserer Gartenbar mit den lieben Nachbarn, ein kleines Schläfchen und die Reise ging los.

Alles ging gut – kein Stau, die Kinder waren „friedlich“ und dank des möglichen Fahrerwechsels auch nicht sooo sehr anstrengend. Insgesamt waren es wohl 850 km eine Strecke. (Eigentlich zu weit für so wenig Tage…) Wie auch immer!

Die Zufahrt zum eigentlichen Objekt erwies sich wieder als abenteuerlich – wer die engen Straßen auf den Hügeln der Toskana/ Ligurien kennt, weiß wovon ich rede – aber: es hat sich gelohnt. Eine wunderbar kleine FeWo in einer grandiosen kleinen Anlage mitten auf der höchsten Spitze eines Hügels – Willkommen im kleine Paradies! Erst in diesem Sommer wurde es (fasst komplett) fertiggestellt – wir waren die 2. Urlauber in unserer Wohnung. Alles war noch „wie neu“, obwohl großer Wert darauf gelegt wurde, das „Alte“ herauszuholen.

Urlaub 2 2014

Es waren wohl insgesamt 5 Apartments für von 2 bis zu 5 Personen. Alle etwas verteilt über das Gelände, welches Terrassen-förmig aufgebaut war/ ist. Will man Gesellschaft, geht man eben auf eines der zentrale(ren) Plätzen oder zum gigantischen Pool. IMG_1594IMG_1611IMG_1615

Als wir nun in der kleinen Oase herumgeführt wurden, kam uns gleich ein freundlicher junger Mann entgegen… Er streckte mir die Hand aus und fragte freundlich „English or German?“ … und damit begann die kleine „Urlaubszauberei“. Er hieß Steve – war Engländer, der nun mit seiner Familie (Frau Sonja und 3 Kindern) in Köln lebt, mehrere Sprachen scheinbar perfekt sprach und eben für 3 Wochen dort Urlaub macht. Ich bzw. wir waren freudig überrascht, so freundlich von Mit-Urlaubern in unserer Landessprache begrüßt zu werden und waren spätestens dann „angekommen“.

Am selbigen Anreisetag von uns kamen noch eine Familie (Frank mit Susanne und ihren 2 Mädels aus Mainz) an. Auch sie – supernett und es schien von Anfang an eine richtig tolle Urlaubstruppe zu werden.

Und das ist jetzt auch der Punkt wo die „Magie“ ins Spiel kommt. Ich weiß gar nicht so recht, wie ich es beschreiben soll…? Kennt ihr das?: Du läufst auf der Straße, es treffen sich 2 Blicke – völlig fremde Personen – und doch scheint irgendetwas einander zu verbinden. Etwas Schönes… und wie gerade dieses – wirklich kurze – Gefühl entsteht, ist derjenige/ diejenige auch schon wieder verschwunden. Und es fühlt sich für mich dann sogar etwas traurig an… was wäre wenn-Fragen stellen sich mir…

Nun ja, mit diesen beiden Familie war es für mich eben wie Magie. Wir kannten uns im Grunde nicht und doch verspürte ich eine tiefe Verbundenheit. Mag sein, dass das „Urlaub-machen“ an sich in der gemeinsamen Unterkunft – auf einem Hügel von Fivizziano mit herrlicher Aussicht über Täler und unzählige weitere Berge und Hügel – schon ein „magische Verbindung/ Gemeinsamkeit“ ist, aber ich spüre da mehr. Ein ganz wohliges MEHR … und das wiederum macht mich jetzt gerade ganz glücklich.

Kurz um: wir verbrachten 8 ganz wunderbar entspannte Tage – ob nur wir 4 für uns oder auch in geselliger Runde mit den anderen. Uns war wichtig so wenig wie möglich an Programm. Soll heißen: kein Gekutsche durch die Gegend, zumal wir dort nun schon das 4. mal (in dem Gebiet) sind/ waren, sondern ganz viel einfach nur reden, schlafen, poolen und so… Allerdings war Pflicht (!!!) 1 Bootsausflug nach Cinque Terre bei herrlichstem Postkartenwetter. Nachdem wir vor 2 Jahren schon mal eine Bahntour dorthin gemacht haben und leider das Wetter nicht so dolle war, „brauchten“ wir noch traumhafte Bilder von diesem wunderschönen Stückchen Erde. Wirklich empfehlenswert!!!

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Tja und sonst so? Am Mittwoch gab es auf dem Anwesen eine „Überraschungs-Geburtstagsparty“ für Steve, die er selbst seiner Familie vorgeschlagen hatte. Alle hatten etwas zum Grillbuffet etwas dazu“improvisiert“ und die italienische Haushälter-Familie hatte sooo köstliches Einheimisches gekocht und gebacken… yummi, yummi!!! Wir haben viel Wein getrunken, noch mehr gegessen – von allem – viel geredet und gelacht. Und es war einfach ein unglaublich schöner Abend, bei angenehmen Sommernachtstemper-aturen! Tja und da kamen wir uns alle noch ein bisschen näher. So erfuhren wir, dass Sonja und Steve eine Filmproduktionsfirma besitzen, dass Sonja gerade „Doktor Proktors Pupspulver“ (Film) abgedreht hat; dass Frank den Lieblingsberuf meines Mannes hat (Schreiner) und Sonja ebenfalls im (fasst) sozialen Bereich tätig ist – Hebamme. Und es war eben dieser Zauber der in der Luft lag … und die Urlaubs-ich-erhole-mich-Stimmung.

Am allerletzten Abend für uns war auf dem kleinen Kirchplatz des Ortes (50 Schritte von unserer Unterkunft entfernt) ein kleines Samstag-Fest. Es gab einheimische Spezialitäten von den Müttern und Omas des Dorfes hergestellt und Wein natürlich. Steve hat alles uns übersetzt und Empfehlungen ausgesprochen und so haben wir einen ganz wundervollen Abschluss für unseren Urlaub gehabt. Viel zu spät sind wir ins Bett – hatten wir doch eine lange Autofahrt vor uns.

Was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert ist, dass ich das Gefühl hatte, auch wir – also ich und Mirko + Kinder – waren angenommen. Das „Auf Wiedersehen“ sagen war fasst schon mit „Wehmut“ gekoppelt und die Umarmungen so herzlich und ehrlich. Unbeschreiblich… und doch spüre ich, dass es kein Wiedersehen geben wird. So ist das – es stimmt für den Moment bzw. die (Urlaubs-) Zeit und dann… geht jeder seine Wege. Und die Wege sind mit Arbeit und Alltagsstress gepflastert… und den Erinnerungen an einen wunderbaren – wenn auch kurzen – Urlaub.

Hier noch ein paar kleine Eindrücke davon:

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Und solltest du es wirklich bis hier runter ausgehalten/ gelesen haben, dann brauchst du jetzt vielleicht auch die Erinnerung an einen (oder mehrere) magische Momente.?

Ich wünsch euch was,

ciao – Peggy