Orch-ideen …

habe ich auf Bäumen wachsen sehen, als ich vor „zig“ Jahren in der Karibik war. Ein Urlaub mit All-inklusiv, Strandlage, Pool und Beachbar und und und …. und das beste: ohne Kinder. Ja, das klingt hart. Aber es gab auch ein liebenswertes Leben VOR meinen geliebten Kindern. Das bekenne ich ehrlich. Dabei geht es nicht darum, dass ich auf MEINE Söhne verzichten möchte. Nein! Aber die unbeschwerte, fast noch jugendliche Zeit war halt eben auch schön. Das erste verdiente bzw. mühsam zusammengesparte Lehrlingsgeld verwendet, um unbeschwert und frei zu „urlauben“. Was ist daran verkehrt? Nichts.

Burda 6

Nun sind andere Zeiten, was nicht heißt, dass ich denen nachtrauer oder auch mein jetziges Dasein nicht „meins“ wäre. Nein! Ich bin älter und „reifer“ geworden, andere Dinge haben berechtigten Vorrang und auch die Interessen haben sich verändert, die Ziele verändert bzw. korrigiert, verschiedene Erfahrungen gemacht und damit das „hier und jetzt“ gefunden. Und alles in allem ist es DAS L E B E N. … am liebsten auf der Sonnenseite – sowieso.


Das Kleid mit den Orchideen ist ein Mix aus 2 Burdaschnitten – oben: 7308, unten: 8174). Dabei habe ich auf Grund des anders empfohlenen Materiales gleich eine Nummer kleiner zugeschnitten, um dann doch noch bei den Abnähern (Brust) noch einen guten Zentimeter wegzunehmen.
(Und ich habe fein-säuberlich die Abnäher aufgebügelt… war mir wichtig)

Burda 2

Die Ausschnitte an Ärmeln und am Hals habe ich mit elastischem Paspelband eingefasst – mehr nicht/ kein Beleg o.ä.. Für meinen Geschmack ist es fast ein bisschen zu knapp; also das Paspelband hätte ruhig doch noch etwas mehr sein können. Ich nenne das „Ausschnitt-Ergebnis“ deshalb: grenzwertig, aber hübsch 😉

Burda 1

Untenrum habe ich das Rockteil des o.g. SM verwendet und dabei auch hier seitlich etwas an Weite und „Umfang“ weggenommen. Ich mag das sehr gerne so… und vorallem war es auch Probestoff-mäßig nicht anders möglich.
Zwischen beiden Teilen habe ich ein unifarbenes Jerseyband eingearbeitet. Dann ist es nicht ganz so durchgeblümt und gibt dem Kleid noch ein Stück mehr Struktur und eben auch hier: ein bisschen aus „der Not“ heraus entstanden.

Den Jersey-Stoff gibt es ab Freitag bei Stoff&Liebe. Auch in Weißägrundig und als 70er-cm-Panel.

Das zeige ich dann vielleicht ein anders mal. Vielleicht bei meinem U2-Joshua-Tree-Tour-2017 Rückblick … hachz, das war mehr als genial!!! Da könnte ich den Bogen mittels „Tree“ zu den Orchideen schaffen, oder?

Liebe Grüße,

Peggy, die immer noch sooo gern an Berlin denkt!

 

Schnitt: Mix aus Burda oben: 7308, unten: 8174 + Taillenband
Stoff: über Stoff&Liebe ab Freitag, 21.07.17

 

 

 

 

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RUMS 5/ 2017 – Noch luftiger als…

… die letzten Kleidvarianten empfinde ich meine neueste Kreation: ein Mix aus MaEleny von Ki-ba-doo und meinem Rockschnittmuster.

Regenbogen 5Mir war dabei wichtig, ein Trägeroberteil zu haben, was für die wärmsten Tage im Jahr bestens geeignet ist – nicht zu tief ausgeschnitten ist (kein V-Ausschnitt) und dabei bin ich auf das o.g. SM gestiegen.

Regenbogen 6Eigentlich ist es ja ein Jumper. Aber an solche Teile kann ich mich nicht so recht gewöhnen – gerade aus dem Gedanken heraus: wenn man mal auf Toilette muss…

Regenbogen 1

Wie auch immer: jetzt habe ich ein Hüftbundkleid mit Trägern aus dem wunderbaren Jersey von Regenbogenbuntes – erstanden bei afs.Regenbogen 3Den Stoff „Lisa“ in petrol gibt es so nicht mehr, was ich jetzt doch sehr bereue, denn ich mag die Mischung aus türkisblauem Grund und dem dunkel abgesetzten Muster. So ist der Gedanke, für den Shop was zu nähen gescheitert – das Kleid bleibt bei mir. Punkt.

Regenbogen 4

Der Hüftbund ist übrigens aus petrol-farbenem Jersey – doppelt gelegt für mehr Halt. Bei dem Nächsten Trägerkleid-Versuch werde ich die „Einfassstreifen“ etwas straffer annähen, damit es noch etwas mehr anliegend wird – so die Hoffnung. Die Träger selber sollen dann nicht zum Binden sein, weil mich „das Gebammel“ manchmal „wuschig“ macht und eventuell werde ich den Rock etwas weitschwingender nähen. Na, mal sehen, denn für das Nähvorhaben brauche ich Z E I T.

Mit dem Beitrag bin ich mit Sicherheit die letzte in der RUMS-Link-Party, aber das hatte ich so ja auch noch nie.

Ich wünsch euch was,

Peggy

 

Schnitt: Mix aus „MaEleny“/ Ki-ba-doo + „Jessy“/ p.s.handmade
Stoffe: „Lisa“ von afs + „Pamuk-UniJersey“ von Stoff&Liebe

Shellita-Kleid (RUMS 04/2017)

Wenn sich drei Schnittmuster gut verstehen, dann kann das schon mal zu einer Symbiose führen, der ich verfallen könnte. So geschehen mit „Lupita“ von Milchmonster und „Shelly“ von Farbenmix + dem Rockteil von Burda 8174.

Wie kommts? Nun, eigentlich wollte ich mir Tops nähen. Dabei hätte ich wohl das BasicTankTop von Ki-ba-doo am liebsten hergenommen, aber das habe ich irgendwann verlegt. Zuminest war es nicht auffindbar. Gut, dann nähe ich mir eine „Lupita“, aber nicht in der üblichen Weite, sondern in Anlehnung an meinen LieblingsShirtSchnitt „Shelly“.

Fische 7

So habe ich beide Oberteile kombiniert, neu aufgezeichnet und losgeschnitten. Da ich bereits einige Tops in der Ausführung produziert habe, war das keine große Herausforderung (s. hier). Das muss auch nicht sein und doch wollte ich noch etwas anderes…
Fische 3
Beim Durchstöbern meiner Stoffvorräte fiel mein Blick auf den Interlock von Birch Fabrics. Ein ganz zauberhaftes Design, welches maritimer kaum sein kann, ohne auf den ersten Blick als solches zu wirken.
Winzige Fischchen („Stichlinge“?) schwirren in Schwärmen über das herrliche Blau des Jerseys. Dabei ist dieser etwas griffiger und nicht ganz so elastisch als der „übliche“ Baumwolljersey. Für meine Zwecke IDEAL.
Fische 4

Nachdem das Oberteil fertig war, hielt ich mir noch den restlichen Stoff als Rock dran. Ich hätte ja gern ein Maxikleid, aber dafür war dieser Stoff nicht bestimmt. Auch war mir klar, dass ich das Rockteil etwas weiter haben möchte (als mein „Jessy“-Schnitt). Zunächst gingen die Überlegungen hinsichtlich eines gerafften Rockteils.
Aber hierfür schien mir das Material nicht geeignet. Letztendlich erinnerte ich mich an den Burdaschnitt… und so wurde es dieses Rockteil.

Fische 5

Etwas mehr Weite – aber eben nicht zu viel – genau richtig, wie ich finde. Der weiße Taillenbund gibt dem ganzen Kleid noch etwas Struktur und einen Hauch von Eleganz, wie ich meine.
Fische 2

Tja und das ist nun mein absolutes Lieblingskleid… weil megabequem, luftig für die heißen Temperaturen, etwas „Meeres-Sehnsucht“ verkörpernd, wunderbare Farben und soooo unkompliziert…

Damit verlinke ich zu RUMS und bin gespannt, wie die Wellen bei den anderen so schlagen.

Ich wünsch euch was

Peggy

 

Stoffe: Birch Fabrics (z.B. über Eulenmeisterei)
Schnitt: Kombi aus Shelly/ Farbenmix + Lupita/ Milchmonster + Burda 8174

 

 

„Gloria“ von Milchmonster

Es ist schon länger her, als Antonia von „Milchmonster“ einen Probe-Designnähaufruf gestartet hatte. Das Modell wurde fairer Weise angezeigt und man konnte sich bewerben. Der Schnitt hat mir in seinen vielen Facetten sehr gut gefallen und so wollte ich es einfach mal versuchen. Stoffe hab ich ja genügend da … und mit „Probenähen“ würde ich dem Vorsatz „Stoffabbau 2017“ sicherlich auch wieder etwas gerecht werden.

Also hab ich es einfach gemacht. Als Foto hing ich ein simples „Shelly“ Shirt von mir präsentiert mit an. Nichts „Besonderes“ – einfach ich.
Wie auch immer solch eine Auswahl von Probenähern ausfällt: ich durfte als Gast mit dabei sein und freute mich natürlich sehr darüber. Und da ich als „Gast“ das Gefühl hatte (selbstgemacht!), den anderen was beweisen zu müssen, also dass ich es Wert bin, so habe ich mich mächtig ins Zeug gelegt (… und weil ich Zeit hatte).

Zum Schnitt: „Gloria“ ist ein sehr wandelbares Schnittmuster. Es kann als Shirt, Kleid, Wickelkleid oder als Jacke genäht werden… mit und ohne Rückabnäher und ist für dehnbare Stoffe wie Jersey oder Modal ausgelegt.

Ich hatte mich nach kurzer Anlaufzeit mittenrein gestürzt und meine Stoffe zu „Glorias“ erhoben. Ich freute mich wirklich, so produktiv sein zu dürfen, um die Passform zu überprüfen und eben schon etwas länger liegende Stoffe zu etwas Edlem zu verwandeln.

Bei dem Retro-Shirt hatte ich die Idee am Ausschnitt ein Formbandstreifen einzubügeln. Ich dachte damit etwas mehr „Halt“ reinzubekommen, aber das war keine gute Idee und auch nicht nötig. Das Band hatte lediglich den Jersey formstabil gemacht und das ist aus jetziger Sicht nicht optimal. Nun gut – ich habs versucht … und gelernt: war Quatsch.

Schließlich wollte ich auch ein Kleid ausprobieren und habe dafür den Schwarz-Weiß-Jersey genommen von alles-fuer-selbermacher. Hier habe ich dann auch die Rückabnäher verwendet und bin begeistert, wie leicht es geht (, weil es super beschrieben ist) und wie toll die Passform dadurch wird.

Alle drei gezeigten Versionen sind dabei die VOR-Version. Die Passform am Ausschnitt wurde nämlich noch mal etwas überarbeitet, weil sie in manchen Größen noch nicht DAS Ergebnis erzielte, was sich Toni vorgestellt hatte. So wurde also nochmal etwas geändert bzw. genauer definiert … und noch mal genäht und das sind dann die finalen „Glorias“:

Ich für meinen Teil mag die Kleid-Variante mit den Rückenabnähern sehr gerne und ich mag es auch an mir. Und das obwohl ich mit V-Ausschnitten nicht viel am Hut habe. Mir gefällt, dass der Ausschnitt nicht so viel preisgibt, auch wenn das durchaus sexy sein kann…
Die „überlappende“ Kleid-Version bzw. auch die „Jacke“ habe ich noch nicht ausprobiert. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden…

Ich wünsch euch was

Peggy

Stoffe: z.T. von alles-fuer-selbermacher, staghorn, abc-Design und DaWanda

Tante Klara im Kornfeld

Lillestoff … das ist ein Stoffproduzent, wo ich mich immer seeeehr beherrschen muss, was den Kaufrausch betrifft. So viele tolle Designes – alles mit „eigener“ Handschrift und somit unverwechselbar. Nicht zu vergessen, die GOTS-zertifizierte Qualität, die mir inzwischen doch sehr wichtig geworden ist.

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Als nun „Tante Klara“ im Lookbook vor Monaten mir über den Weg „lief“, dachte ich sofort an „Kaffeeklatsch“ im Sommer … mit ihr auch gern im Kornfeld. Dann kam er endlich – der Sommerjersey von „enemenemeins„-Pamela Hiltl – und ich habe mir drei Rapportlängen gesichert. Zunächst wurde die gute Tante ein bisschen „weggesperrt“ und bekam wenig Beachtung… bis dann die warmen Temperaturen einzogen und sie unbedingt vom Nähkeller an´s Tageslicht wollte. Viel zu lang habe ich sie im Vorbeigehen getätschelt…

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Schließlich entschied ich mich für meinen Lieblingssommerkleidschnitt „la playa“ von bienvenido colorido/ Farbenmix. Immer eine gute Wahl und auch ratzfatz genäht…
Als „Futter“ im Brustbereich habe ich schlichten ecru farbenen Pamuk-Jersey von Stoff&Liebe verwendet… und sonst nichts.

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Den Kleidabschluss bildet mal wieder ein wunderschöner Wellensaum… schlicht in weiß.

Ich mag an dem Schnitt, dass er fraulich ist und einfach perfekt sitzt. Mit seiner Neckholder-Variante zaubert er ein hübsches Decolleté ohne zuviel preiszugeben. Das ausgestellte Rockteil hingegen wirkt auf mich eher „mädchenhaft“ … verspielt mit Wellensaum… und ich glaub´: Das bin ich.

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Tja und der Stoff ist für die derzeit heißen Temperaturen einfach perfekt: leicht und luftig im „Gewicht“; das Design herrlich farbenfroh und doch irgendwie „elegant“ durch den weißen Untergrund. Für mich ist „Tante Klara“ eines der schönsten Sommerstoffe 2016 …

Ich wünsch euch einen wunderbaren, farbenfrohen Sommer.

Peggy

Stoffe: Lillestoff – Sommerjersey „Tante Klara“; Pamuk ecru von Stoff&Liebe
Schnitt: LaPlaya von Bienvenido Colorido / Farbenmix
Fotos: M. Nötzoldt

 

 

Pfauenauge, sei wachsam!

Heute – Freitag, 17.06.16 – geht bei Stoff & Liebe ein altbekannter „Angeber“ erneut ins Rennen. Er hat sich erneut rausgeputzt, um die Damen-Nähwelt wieder um den Verstand zu bringen.
Die Rede ist vom „Pavo 2″… der Eigenproduktion des genannten Stoffdealers. Diesmal in petrol und lila.
Das mir petrol zusagt, war klar – so ist es doch eine Farbe, die mich schon seit längerem be-kleidet. So rein vom Bauchgefühl her aber dennoch eher eine Winterfarbe, dachte ich.

Pavo petrol 4

Bis ich das neue Design in den Händen hielt! Mir war bewusst, dass dieser Stoff einer ganz besonderen Aufgabe zukommen sollte. Bei uns steht bald eine Hochzeit im Freundeskreis an, wofür ich die Pfauenfeder vorgesehen und entsprechend bestellt hatte.
Ein Kleid sollte es werden… besonders… anders… und ein bisschen Retro.

Pavo petrol 3

Wie schon oft bei anderen bewundert (radiokopf und mamigurumi), sollte es ein Petticoat-Kleid werden… mit schwingendem Rockteil und schmalem Oberkörper UND natürlich mit einem etwas bauschigem Petticoat.

Pavo petrol 2

Nach einiger Recherche bin ich dann bei Burda-Schnitten hängengeblieben. Der Schnitt 8174 gefiel mir für meine Zwecke am geeignetsten. Ich wollte ihn sofort verfügbar haben und hatte dann das Disaster mit scheinbar endlos vielen Blättern, die ich zuschneiden und zusammenzukleben hatte. Jetzt sage ich mir: das mach ich so nicht mehr. (Aber was weiß denn ich…!?)

Pavo petrol 6

Wie auch immer: ich legte los und hielt mich zunächst an das SM, aber mir gefiel die Oberteillänge nicht ganz so gut… ich wollte es mehr auf Taille haben – also das Rockteil. Und so habe ich mit dem Schnitt etwas gespielt und gebastelt.
Außerdem habe ich einen Taillenbund, den ich wahrscheinlich das nächste mal etwas breiter machen werde, eingearbeitet. Und tataaaaa – mir gefällt es wirklich sehr gut.

Pavo petrol 1

Kombiniert habe ich die Pfauenfedern mit einfachem Dunkelpink-Jersey. Das schien mir als würdiger Kontrast zum doch recht auffälligem Muster. Wobei es ja eher unterstreichend als „Kontrast-ierend“ wirkt.
Da der Abgabetermin der Fotos für die Probeähergebnisse genügend Spielraum liesen, hatte ich das Kleid mit in meine Lieblingsstadt Dresden genommen. Dort ist auch der Fotograf meines Vertrauens bzw. meiner Verwandschaft ansässig, der kurzerhand Zeit für ein kleines Shooting in der Wohnsiedlung einräumte. Sein neuer Roller schien uns als „Accessoires“ perfekt. Tja und die Bilder sprechen nun wirklich Bände.
Ich freue mich wahnsinnig über die tollen Fotos, obwohl es mich ein klein wenig Überwindung kostete am „hellerlichten Tage in dem Aufzug“ um die Häuser zu streichen.
(Es schien mir in den Vormittagsstunden „a weng“ over dressed…)

Ich bin mir sicher, dass die Stoffe von „Pavo 2“ recht schnell vergriffen werden sein, so war doch auch schon die Erstauflage ruckizucki ausverkauft.
Dennoch: schaut mal hier vorbei, da gibt es noch so manch schönes Designbeispiel dazu zu sehen. Tja und vielleicht habt ihr ja auch Glück etwas vom „Stoff der Begierde“ abzubekommen. Ich wünsche es euch!

Herzliche Grüße
Peggy

PS: Ich hatte auch noch den lila Pavo + das Panel zm Probenähen hier. Dazu folgt ein separater Post.

SM: Burda 8174 – etwas abgewandelt
Stoffe:
Pavo petrol + UniJersey Pamuk Dunkelpink über Stoff&Liebe
Tüll über Buttinette

 

This is not okay!

Heute hatte ich meine neueste „La Playa“ (farbenmix) endlich fotographieren lassen… Schon vor unserem Urlaub hatte ich sie „auf die Schnelle“ genäht und dafür den unglaublich leichten, weichen, einzigartigen … ArtGallery Jersey verwendet. Ein wahrer Sommertraum… und auf gebräunter Haut noch umwerfender.

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Jedenfalls habe ich sie heute von meinem Mann „im Wohnzimmer – vor der imaginären Stoffwand“- fotographiert lassen. Zielsetzung war ein neues Portraitfoto davon zu bekommen.
Mein Mann hat gute Arbeit geleistet und voller Stolz habe ich eine Collage zur Schnittmusterhuldigung an Bienvenido Colorido geschickt. Prompt kam die Antwort dazu das ich damit noch bei mamimade „This is not okay“ – Kampagne mitwirken könnte.
Ich hatte davon auf FB schon ein bisschen was mitbekommen, aber noch nicht im Detail. Zu viele andere Dinge schwirren zur Zeit (schon wieder) in meinem Kopf herum.
Der Hinweis von Cornelia aber hat mich zum Innehalten und Durchlesen animiert…

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Es ist wahrhaftig traurig, dass aus rein komerziellen Interessen Menschlichkeit immernoch an 19. Stelle (oder noch weiter hinten) steht. Es ist unglaublich, zu welch günstigen Preisen Shirts, Hosen, Röcke, Kleider in diversen Billigmärkten angeboten werden, aber eben auch bei großen Firmen, die sich u.a. mit Großbuchstaben betiteln!!! Gerade durch das eigenen Nähen ist dieser Wahnsinn an Unterbezahlung in der Bekleidungsindustrie erkennbar. Hobbynäherinnen und -näher kennen Stoffpreise, wissen, wieviel Zeit allein schon für die Stoffauswahl der Neuschöpfungen „drauf gehen“ PLUS das eigentliche Nähen… Nie und nimmer – selbst bei Großabnahmen – können Shirts für 3€ oder ähnlich produziert werden. NIE und NIMMER, wenn die Endlohnung der Beteiligten gerecht – LEBENSWERT – erfolgt. Allein das jetzige Schreiben darüber, regt mich mächtig auf!!!

Ich unterstütze wahnsinnig gern diesen Aufruf von Susanne und möchte mich mit folgenden Bildern (ich kann mich nicht entscheiden!!!!!!!!!!!!!!! und mach es damit Susanne mit der Bildauswahl wahrlich nicht einfacher!!!) an der Kataloggestaltung beteiligen, wobei das Folgende schon ein bisschen „Protesthaltung“ ausdrückt, oder?

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Schnittmuster: La Playa „Farbenmix“ … sonst nichts

Tja und es wäre ja auch viiiiel zu einfach, wenn aus 3 Fotos das passende rausgefiltert werden sollte… Ich hab da nämlich noch was zum Zeigen…

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Schnittmuster:
Oberteil – „BasicTankTop“ ki-ba-doo; Rock „Jessy“ von mir (p.s.handmade/ DaWanda)

Dazu habe ich zu den tollen „Lightflowers Butterflies“ von Lillestoff gegriffen. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsdesigns diesen Sommers – herrliche Farben mit einem verspielten – aber nicht kitschigen – Design. LoVE it!!!

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Wie ihr seht, bin ich für´s Shooting in den Wald – gleich um die Ecke – geradelt. Es war toll mit meinem Mann als Fotograph… und ich bin doch so schüchtern… hatte Bedenken, dass die diverse Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern vorbeikommen und komische Blicke auf uns/ mich werfen. Mein Mann sah das aber ganz entspannt: um die Zeit, bei DER Hitze geht keiner mit seinem Hund gassi …. zumindest nicht in den Wald! Recht hatte er und so konnte ich mich sogar fast nackig machen für den Kleiderwechsel 🙂

Nun ja, ich freue mich auf den Katalog und ich werde hier dafür sorgen, dass er weit verbreitet wird.

Ich sende euch erfrischende Grüße
Peggy