Shellita-Kleid (RUMS 04/2017)

Wenn sich drei Schnittmuster gut verstehen, dann kann das schon mal zu einer Symbiose führen, der ich verfallen könnte. So geschehen mit „Lupita“ von Milchmonster und „Shelly“ von Farbenmix + dem Rockteil von Burda 8174.

Wie kommts? Nun, eigentlich wollte ich mir Tops nähen. Dabei hätte ich wohl das BasicTankTop von Ki-ba-doo am liebsten hergenommen, aber das habe ich irgendwann verlegt. Zuminest war es nicht auffindbar. Gut, dann nähe ich mir eine „Lupita“, aber nicht in der üblichen Weite, sondern in Anlehnung an meinen LieblingsShirtSchnitt „Shelly“.

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So habe ich beide Oberteile kombiniert, neu aufgezeichnet und losgeschnitten. Da ich bereits einige Tops in der Ausführung produziert habe, war das keine große Herausforderung (s. hier). Das muss auch nicht sein und doch wollte ich noch etwas anderes…
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Beim Durchstöbern meiner Stoffvorräte fiel mein Blick auf den Interlock von Birch Fabrics. Ein ganz zauberhaftes Design, welches maritimer kaum sein kann, ohne auf den ersten Blick als solches zu wirken.
Winzige Fischchen („Stichlinge“?) schwirren in Schwärmen über das herrliche Blau des Jerseys. Dabei ist dieser etwas griffiger und nicht ganz so elastisch als der „übliche“ Baumwolljersey. Für meine Zwecke IDEAL.
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Nachdem das Oberteil fertig war, hielt ich mir noch den restlichen Stoff als Rock dran. Ich hätte ja gern ein Maxikleid, aber dafür war dieser Stoff nicht bestimmt. Auch war mir klar, dass ich das Rockteil etwas weiter haben möchte (als mein „Jessy“-Schnitt). Zunächst gingen die Überlegungen hinsichtlich eines gerafften Rockteils.
Aber hierfür schien mir das Material nicht geeignet. Letztendlich erinnerte ich mich an den Burdaschnitt… und so wurde es dieses Rockteil.

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Etwas mehr Weite – aber eben nicht zu viel – genau richtig, wie ich finde. Der weiße Taillenbund gibt dem ganzen Kleid noch etwas Struktur und einen Hauch von Eleganz, wie ich meine.
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Tja und das ist nun mein absolutes Lieblingskleid… weil megabequem, luftig für die heißen Temperaturen, etwas „Meeres-Sehnsucht“ verkörpernd, wunderbare Farben und soooo unkompliziert…

Damit verlinke ich zu RUMS und bin gespannt, wie die Wellen bei den anderen so schlagen.

Ich wünsch euch was

Peggy

 

Stoffe: Birch Fabrics (z.B. über Eulenmeisterei)
Schnitt: Kombi aus Shelly/ Farbenmix + Lupita/ Milchmonster + Burda 8174

 

 

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Geteilte Freuden…

… sind doppelte Freuden. Ja, das stimmt… gestern wieder erlebt.

Auf meiner FB-Seite habe ich 3x 0,5m „Der kleine Maulwurf und seine Gartenfreunde“ verschenkt. Ich hatte ihn hier noch liegen und irgendwie finde ich keine Verwendung mehr oder keine Zeit, um was für kleine Kinder zu nähen. Denn meine Kinder wollen mit ihm nichts mehr zu tun haben. Verständlich, denn sie sind mit fasst 9 und 11 Lebensjahren nicht mehr die richtige Zielgruppe.
Jedenfalls gab es mehrere Interessenten, ganz liebe Kommentare und ich musste mich ja doch irgendwie entscheiden. Die Wahl ist getroffen und alle 3 Gewinnerinenn haben sich bereits gemeldet und – da bin ich mir sicher – vor Freude geheult… Das hat mich wieder zu Freudentränchen gerührt und mir ein unendlich gutes Gefühl gegeben, es richtig gemacht zu haben.

Gut ich hätte ihn auch Versteigern können, aber da bekommen nur die etwas, die verrückt genug sind, für eine Stück Stoff (!!!) viel zu viel Geld zu zahlen. Verrückt – ehrlich und unfair…
(Bei der nächsten Aktion bemühe ich mich auch hier im Blog einen kurzen Hinweis dazu zu hinterlassen. Es war kein böser Gedanke dahinter … im Gegenteil: ich hab´s einfach vergessen!)

Sich gut anfühlen, tun sich auch die Interlock Birchfabrics Stoffe. Und wie ich erst deren Farben und Designs liebe. Schade dass sie nicht in europäischen Breiten gefertigt werden, eine lange Reise absolvieren bis sie hier sind und demnach entsprechend kosten.

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Aus dem wundervollen „Serengeti“-Streifenstoff habe ich mir ein optimiertes „Bronte„Shirt genäht. Nun (erst) bin ich mit dem Stoff „EINS“ geworden. Es sitzt im Schulterbereich nun westenlich besser – das Austüffteln für einen besseren Schulter-Arm-Sitz hat sich für mich wahrhaftig gelohnt.

Und auch der megaschöne „Schwalbenstoff“ der selben Marke liegt hier schon ein paar Tage. Gern hätte ich mir daraus ebenso 3/4 Ärmel an´s „Bronte“ gezaubert, aber dafür hat es leider nicht mehr gerreicht. Nun gut, dann hat das Shirt jetzt schon Saison und wenn´s kühler wird, kommt ´ne Jacke drüber. So gesehen: perfekt.

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Da ich beide Shirts nicht hergeben werde, ist das ein klassischer RUMS-ich-bin-mal-wieder-mit-Dabei-Beitrag.

Mal schauen, ob  sich noch andere „tierische“ Stoffe verarbeitet haben lassen.

Schnitt: Bronte
Stoffe: z.T. auf dem Stoffmarkt Holland gekauft und über DaWanda

Ganz liebe Grüße
Peggy

PS: Ich tüfftel gerade wieder an einem (FRE)Ebook für einen Rock (aus Nicht-dehnbaren Stoffen…). Holzauge sei wachsam, falls ich noch Probenäherinnen benötige!!!!

Die süßen Finnen…

Ich bin gern im hohen Norden, doch nur bis nach Dänemark – und nicht weiter – habe ich es bisher geschafft. Strand, Meer, eine kühle Briese – das ist genau mein Ding. Und je mehr ich mir das gerade vorstelle, um so mehr wird mir bewusst, wie gern ich jetzt für ein paar Tage dort wäre… Dabei würde mir die Ostsee (am Darß z.B.) völlig „genügen“.

Finnland streckt ja auch seine Landesgrenzen in dieses Gewässer – und zack, damit hab ich die Überleitung zum Genähten.
Sicherlich kennt ihr die wunderbar knuffigen Kerlchen von Paapii, welche in unverkennbarem Design auf hochwertigem Biojersey zu entdecken sind. Mir hat es dabei „Siiri in the swing“ angetan. Okay, der Preis pro Meter ist nicht gerade billig, dafür hat er eine ordentliche Verbrauchsbreite – nicht so wie die genialen Stoffe von Birch Fabrics z.B.. (Die finde ich ja fast noch einen Zacken „schöner“, wobei sie nicht wirklich vergleichbar sind! Anderes Thema.)

Nun gut. Ich habe mir also den „Siiri“ in grau geschnappt, dazu noch schwarz und weiß kombiniert und mir einen verspielten einfachen Rock genäht. Tataaa

Finne 1

Ich habe dabei gecovert (unten, um die beiden anderen Stoffe anzubringen) und gerollsaumt. Dabei gehört ein bisschen Vor-Denkweise dazu, damit der Rollsaum schließlich auch an den Seiten durchgängig ist. Das fiel mir während des Schaffensprozesses auf und ist eine „Anfänger-Schwierigkeit“.
Das Schnittmuster ist „Jessy“ (von mir) und falls ihr es „nachmachen“ wollt: näht zunächst den Hauptrock. Dann schneidet die unteren beiden Stoffbahnen zu und näht die Seitennaht getrennt voneinander zu. Jetzt könnte bereits der Rollsaum angebracht werden oder auch erst am Schluss, wenn ihr die beiden Abschlussstoffe „mühsam“ an die Rockunterkante – bzw. wie bei mir ein bisschen drüber (ca. 3 – 4cm) – angenäht habt.

Mir gefällt der Rock wirklich sehr gut. Er ist bequem, elegant und doch verspielt. Von allem etwas, würde ich somit sagen.

Da der Rock einzig und allein für mich ist, lass ich mich damit mal wieder bei RUMs sehen.

Liebe Grüße,

Peggy

 

Allerlieblichste Esther!

Als mich Christiane von „allerlieblichst!“ anschrieb, ob ich denn Lust hätte ihren neuen Schnitt zu testen, dann habe ich mich zwar riesig gefreut, aber…

… für den allerersten Moment war mir das SM etwas zu verspielt. Dann noch die Frage: brauche ich einen Mantel? Kurzes Nachdenken und abchecken, ob auch ein bisschen „Freiheit“ beim Probenähen dabei wäre und zack stand die Entscheidung fest. KLAR möchte ich gern für allerlieblichst probenähen.

Fing doch alles mit einem Schnittmuster von Christiane an. Dem Raglankleid um´s jetzt mal auf den Punkt zu bringen. Aber darum geht es heute gar nicht, sondern um „Esther“.

Fazit: Ein wunderbarer, fraulicher Schnitt mit dem gewissen etwas und wer mag auch mit viel Verspieltheit. Die Anleitung waren von Anfang an perfekt und alles ist sehr gut bebildert und nachvollziehbar.

Und dennoch habe ich mich etwas davon „frei bewegt“. Zunächst habe ich mich bei der Materialwahl für Breitcord entschieden in wunderbaren Farben. Nun ist ja Cord nicht unbedingt DAS Jackenmaterial und so habe ich noch Klimamembran und noch ein selbstertüffteltes Innenfutter (aus Vlies + Futterstoff + Zeit + Nerven) eingearbeitet. Die Kapuze habe ich mit kuscheligem Zottelfleece versehen und unterm RV ist ein Untertritt eingefasst.
In der Erstversion (und im Zuschneidwahn) habe ich Gr. 38 gewählt. Diese passte auch in der „NUR“ Cord-Variante recht gut. Mit dem Futter sitzt der Mantel nun sehr nah am Körper. Christiane hat darauf reagiert und passend die Größen verschoben. Somit dürfte die Gr. 38 jetzt lockerer/ bequemer sitzen. Na und alle anderen Größen natürlich auch.

Insgesamt möchte ich euch den Schnitt empfehlen, zumal er sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten und somit verschiedene tolle Varianten zur Auswahl stellt.

Und bei Christiane möchte ich mich auf diesem Wege nochmals bedanken, dass ich mit zu den Probenähern eingeladen wurde. Es war mir eine Ehre!

Und da ist es nun – meine Interpretation von
„Esther“ dem neuen Schnittmuster von allerlieblichst:

Esther Probenähen 1

Cord-Stoffe von hier – Schnittmuster bekommst du hier….

Und weil der Mantel absolut genau meine Farben hat und er mir „auf den Leib“ geschneidert ist (und nicht ganz OHNE Fehler ist) gehe ich damit zu Rums.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Donnerstag… Herbst, sei Willkommen!!!

Peggy

 

RangaFly goes on….

Ha, CHACKAAAAA!!! Da ist es ….

Was hat die Gruppe rund um das Schnittmuster „RangaFly“ sich nicht alles einfallen lassen für dieses Anfänger-taugliche und wirklich ruckizucki genähte Teilchen. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster, aber ich denke tatsächlich, dass ihr „platt“ davon sein werdet.

Ehrlich: ganz tolle Kreationen sind entstanden und das Beste: es hat allen total viel Spaß gemacht. Der Austausch war sehr nett und inspirierend.

Meine persönliche Einschätzung zum Schnittmuster: Ich hab nur die Kurzarm-Version genäht (,weil ich es zeitlich nicht anders geschafft habe) und dachte mir anfangs, dass diese „abstehenden Flügelchen (Ärmel)“ nicht unbedingt so meins sind. Deshalb habe ich mit Viskose-Jersey begonnen. Da war klar, dass dieses Material nicht so „abstehen“ würde. Obendrauf wollte ich dazu ´ne coole Variante… Da kamen mir das lässigen Vintage-Streifen sehr entgegen. Und um das ganze noch zu toppen gab´s den Mega-Aufbügler im Neptun-Style von alles-fuer-selbermacher schön mittig drauf.
Das Highlight am SM ist eindeutig der (offenherzige) Ausschnitt. Aber olala… der macht ordentlich was her… Und so sieht meiner Erstumsetzung nach dem SM (ohne Änderungen) aus (Gr. 38 – passt mir perfekt):

RangaFly 1

Tja,… fertig – ratzfatz…. und nun? GANZ KLAR: noch eine Version. Diesmal aber richtig fraulich. Ich entschied mich dabei für einen grauen „Rosenjersey“ und dazu wunderbar grünen Uni-Jersey. Dabei habe ich das Shirt (,welches für meine Körpergröße und für meinen Geschmack etwa 5cm länger sein könnte) geteilt und nach unten hin ausgestellt. Ausserdem habe ich dabei die „Doppelärmelchen“ getestet… und für sehr schön befunden.

RangaFly 2

Ha… und zu guterletzt habe ich meinen „damenhaften“ Pünktchenjersey + Weiß in ein RangaFly-Kleid verwandelt. Dazu habe ich erneut das Kleid „ausgestellt“ und unter der Brust rechts und links 2 Jersey-Streifen eingefasst. Hach…. so schön geworden!
Den Ausschnitt habe ich mit Gummirüsche versehen – die anderen Säume sind – wie bei den anderen Versionen – mit Rollsaum ruckizucki genäht.

RangaFly4

Zur Kleidverlängerung gibt es übrigens ein Extra-Blog-Eintrag!!!

Noch ein kurzes Statement zum Ebook: alles sehr übersichtlich und verständlich erläutert. Dazu viele Bilder so dass WIRKLICH auch der „Neuling“ sich sein RangaFly zaubern kann.

Ich für meinen Teil kann es ohne wenn und aber empfehlen. Gute Arbeit, Hummelschn!!!

Und noch weitere Wahnsinns-RangaFly´s und andere schöne Dinge kannst du hier und da bestaunen und bei RUMS.

LG – Peggy

PS: Welches gefällt euch denn am besten? Ach und… war da nicht noch ein eigenes Ebook-Projekt bei mir??????????????????? Ja, am WE gibt’s dazu ein paar Infos. Wer Interesse hat am Probenähen, sollte wachsam bleiben 😉 !

RUMS – schlicht (und ergreifend)

Wenn ich mich in meinem „Stofflager“ umschaue, kann ich mit ruhigem Gewissen sagen: ja, ich hab jede Menge Stoffmeter verschiedenster Designs und Qualitäten da. Ich kann mich quasi durch´s ganze Jahr nähen. Und dennoch: sobald ein neuer Stoff rauskommt – meist dann in Verbindung mit sogenannten „Eigenproduktionen“ – dann werde ich schwach. Also sofern sie mein Geschmack ansprechen.

Bei „Jolanda“ von alles-fuer-selbermacher habe ich gnadenlos zugeschlagen und den blauen, als auch den grünen mitgenommen. Der liegt jetzt und wartet auf seine Bestimmung. Blau durfte schon ansatzweise das Tageslicht erblicken. Daraus habe ich ganz allein für mich meine „Jessy“ genäht. Und weil ich doch schon mal das dunkle Garn aufgelegt hatte, habe ich gleich noch meinen Verliebt-bin-den hab ich mir jetzt endlich auch gekauft-Stoff „Pluma“ (Lilalotta) verarbeitet. Auch zum „Jessy-Rock“.

So schaut´s aus:
Rums jessy
Tja und zur unausgesprochener Soff-Sucht möchte ich anmerken, dass ich bei Stoff&Liebe einen „glücklich-mach-Stoff“ entdeckt habe, den ich UNBEDINGT „brauche“ – auf Eigenbedarf. (Mein Verstand als auch mein Konto melden jedoch ganz andere Informationen … di ich sehr wahrscheinlich erfolgreich ignoriere. Schlimm ist das!)

Und nun ab damit zu RUMS.

Liebe Grüße
Peggy

(PS: Wegen dem 1-2-3-Rock-Ebook. Es ist noch nicht einmal „Probenäh“-tauglich im Rechner. Da ich damit nicht so fit bin und ich dementsprechend sehr viel Zeit dafür brauchen werde, wird es eben noch etwas dauern. Mein Probenähteam steht noch nicht endgültig fest und ich werde wohl Losen müssen, wenn ich hier vom Blog jemanden mit ins Boot holen werde. Noch ist das letzte Wort jedoch nicht gesprochen!!!)

Pläne schmieden

Nachts kommen mir manchmal die „dollsten“ Ideen. Nur blöd, dass ich dann die Zeit ja zum Schlafen „verdenke“ – also eigentlich würde ich dann lieber schlafen, als zu Grübeln. Naja, das funktioniert aber leider nicht immer…

Letztens kam mir dann eben diese Idee mit einem neuen Ebook. Es ist kein neuer Keim, da ich das Schnittmuster schon sehr oft für mich umgesetzt habe – in meiner Größe. Dennoch ist´s vielleicht ganz gut, wenn auch andere von diesem SM was haben.
Von welcher Idee rede ich hier eigenlich? Schau mal … so ein Teil könnte z.B. daraus entstehen:
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Ich hatte die Collagen bereits auf meiner FB-Seite gepostet (und auch bei „done by Hand“-FB-Gruppe)…
Alles braucht seine Zeit und auch wenn ich während der Erstumsetzung schon fotografiert habe, ist´s noch lange nicht fertig… und Zeit im Vollzeitjob, Familie, Haushalt ist bekanntlich knapp. Aber wenn ich die richtige Motivation weiterhin bekomme und mir erhalte, dann könnte das Ebook tatsächlich bald in die heiße Testphase auch außerhalb meines Nähzimmers gehen.

Da ich das Ebook bzw. die Röcke für mich zur Probe genäht habe, wandert´s ruckzuck zu den anderen RUMS-Beiträgen.

LG und schönen kreativen Sonnen-Donnerstag wünscht

Peggy