Alles, was die Seele braucht…

Zunächst möchte ich euch ein FROHES, GESUNDES und GLÜCKLICHES NEUES JAHR wünschen. Und da erst der fünfte Tag anno 2017 ist, möchte ich noch einmal den Blick auf das vorherige Jahr richten.

Viel war hier auf dem Blog nicht zu lesen – nur ab und zu ein Beitrag zu Genähtem, welches längst nicht alles festhält, was tatsächlich entstanden ist. Fakt ist, dass der Blog hier eher eine Nebenrolle spielt(e) bzw. ich auf FB aktiver auftrete. Nicht weil ich dieses „Tagebuch“ hier weniger mag – NEIN – es ist eher der Punkt, dass ich mir hierfür meist Zeit einplanen „muss“. Zeit, die mir irgendwoanders scheinbar dann fehlt. Auch gebe ich ehrlich zu, dass auf FB eine etwas höhere Ressonaz erfolgt – quasi unmittelbar und das macht vielleicht den Reiz aus (, dort mehr zu posten?).

Der Blog ist für mich tatsächlich etwas persönlicher – eben weil ich mich beim Schreiben mehr bemühe, das wider zu geben, was ich meine/ fühle/ denke. Eben PERSÖNLICHER. Auch wenn der Inhalt z.T. deckungsgleich mit den FB-Beiträgen ist.

Was ich aber eigentlich andeuten möchte ist, dass eines meiner wenigen Vorsätze für dieses Jahr lautet: regelmäßiges, zeitnahes Bloggen. Jetzt ist es also raus 😉

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Die letzten Tage 2016 verbrachten wir auf Rügen – Nähe Putbus. Das ist für uns aus Mittelfranken eine „halbe Weltreise“, die hinzu dennoch recht zügig funktioniert hatte. In knapp 7 Stunden haben wir die Insel erreicht. Ein kleines, denkmalgeschütztes Reethaus hatte seine Pforten für uns bis Anfang Januar geöffnet.

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Es war weihnachtlich hergerichtet, so dass es uns über die Weihnachtsfeiertage eine schöne Bleibe darstellte. Aber das eigentliche Ziel unserer „Sehnsüchte“ war nicht das Haus sondern das Meer. Zusammen mit meinen zwei Schwagern + meine Nichte, die am zweiten Weihnachtsfeiertag hinzugekommen sind, hatten wir auf Rügen eine tolle Zeit.

Auf einer Postkarte stand geschrieben: „Alles, was die Seele braucht, sind ein paar Tage am Meer.“ Dem ist absolut NICHTS hinzuzufügen.

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Auf Rügen muss man natürlich UNBEDINGT zum Königsstuhl – dem Kreidefelsen, den es bereits Caspar David Friedrich zu einem seiner bekanntesten Malerein inspirierte. Freilich sind wir auch dort hingepilgert. Ein stürmische Wanderung durch den Buchenwald führte uns zu auf die „Felsenspitze“ und dem dortigen Museum. Nett gemacht und durchaus empfehlenswert.
Aber: wir wollten direkt am Strand Steine, Donnerkeile und Bernstein sammeln bzw. suchen. Ein direkter Abstieg war dort leider nicht möglich, weswegen wir am Folgetag nach Lohme gefahren sind um dort Richtung Kreidefelsen zu wandern.

Es war der schönste Tag und die beste Entscheidung überhaupt. Okay, es war matschig, rutschig und manchmal sogar ein bisschen gefährlich – aber das war genau das Richtige. Gerade auch für meine Jungs, die nicht DIE Wanderburschen sind (, die ich mir manchmal wünschen würde). Der Wanderpfad ging etwas oberhalb an der Küste entlang. So war man ruckzuck wieder am Strand, wo wundervolle Fundstücke auf ihre Entdeckung warteten.
Ich war die erste, die mühsam einen Donnerkeil „er-f(w)ischte“. Ich war mächtig stolz und hab auch ziemlich angegeben damit 🙂
Das spornt natürlich an und so wurde sorgfältig in den Steinen und Felsen geschürft, bis nahezu jeder von uns SEIN Fundstück des Tages hatte – inkl. Bernstein-chen.

Wie gesagt, es war zwar eine anstrengende Tour – aber dafür so schön, dass die Kinder (!!!) in den kommenden Tagen nochmal um solch eine Wanderung gebeten haben. Hach, das tat meiner Mamaseele gut.

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Auf meinem „Urlaubs-Wunschzettel“ stand noch weit oben, die „Besichtigung“ eines Leuchtturmes. Am liebsten ja den von „Kap Arkona“, aber das war uns dann doch zu weit. Und so musste der von Sassnitz herhalten. Auch dort verbrachten wir nahezu den ganzen Tag am Strand bei herrlichstem Sonnenwetter.

Was mir an den alten „Badestädten“ so gut gefällt, ist die Architektur. Alte Villen gliedern sich aneinander und bilden kleine Gassen aus Kopfsteinpflaster. Da schwingt ein Hauch von Luxus vergangener Zeiten mit. Ein leckeres Stück Torte und einen herrlich frischen Kaffee runden den Eindruck dann perfekt ab.

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In Binz waren wir übrigens auch zweimal. Dort ist das „wahre Urlaubsleben“ zu erleben. Dicke Einkaufspassage am Strand, viele, viele Leute … im Grunde nicht unbedingt so meins. Ich mag es eher kleiner, gemütlicher – dennoch: der Strand ist wunderschön.

Silvester haben wir das Feuerwerk in Stralsund bewundert, haben dann mexikanisch dinniert und gespielt „Wer bin ich?“ bis kurz vor 24.00Uhr. Dann anstoßen und dann nahezu sofortiges Zubett gehen. Ich bin echt keine, die es so lange und länger aushält… es sei denn im Nähzimmer.
Letztendlich sind wir gut ins neue Jahr rüber gerutscht und ich bin gespannt, was es für mich/ uns bereit hält.

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Die Heimreise grenzte dann an eine Odysee mit schlechten Wetterverhältnissen, Stau und Sperrungen, so dass wir erst nach 9 Stunden Fahrt wieder mittelfränkischen Heimatboden unter den Füßen hatten. Dafür aber mit Schnee! Und der hält bis heute an.

Ich wünsch euch was,

Peggy

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