Agneta kann einpacken…

Am Wochenende feiert meine Schwägerin ihren 40ten Geburtstag nach. Zünftig und mit Motto: „70er Jahre Party“ …

Schon lange haben wir die Einladung am Kühlschrank magnetisiert und wie immer „kurz vor knapp“ fällt uns ein, dass wir uns mal um die Partyklamotten kümmern sollten.
Inspirationen gibt es ja „on mass“ (?) über die bekannten Suchmaschinen und jaaaaaaa, die 70er waren wohl eine sehr bunte und quitschige Zeit. Wobei ich mich frage, ob die sogenannten „Kostüme“ in den Faschingsshops auch wirklich an der Realität anknüpfen, oder ob sie nicht doch einen Ticken übertreiben. Die Originalsuchbilder sind meiner Meinung nach nicht ganz sooo schrill. Naja, ich kann mich nicht mehr persönlich an die Zeit erinnern, weil ich selbst erst 1976 geboren bin.

Wie auch immer: vom Chic her gefallen mir die langen Bohemain-Kleider am besten – wunderschön, elfengleich und besonders. Abgefahren sind hingegen die Jumpsuits … MeGaKRAcHER!!! Und das wäre wohl auch der Brüller der Party, aber wohlfühlen würde ich mich nicht in solchen hautengen Teilen. Tja und für die Minikleidchen fühle ich mich zu „alt“ oder anders: ich möchte nicht, dass ich all meine Bewegungen „kontrollieren“ muss.

Bei den Überlegungen zur Partyklamotte mit meiner Schwägerin kam auch die Verkleidung „Agneta und Frida“ von ABBA auf. Das wäre schon cool gewesen, aber es fehlte an Absprachen und auch so. Die Kostüme sind meist aus solch unangenehmen Stoff, der auf der Haut wegrutscht und wo du nach 3-4 Tanzeinlagen schon mächtig ins Schwitzen kommst. … Also ich jedenfalls. Und das möchte ich nicht. Ausserdem liegt die Wahrscheinlichkeit, das irgendjemand von den anderen Partygästen den gleichen Gedankengang hat, recht hoch. So könnten mehrere Agnetas und Fridas und andere Stars auf der Tanz- und Bildfläche erscheinen. Und das geht ja nun wirklich nicht. Meinem Mann ist das mit seiner Kostümwahl egal.

Mir aber nicht. Deshalb hab ich mir ein eigenes „Dancing Queen“-Outfit genäht.

P1030375P1030371 Als Stoff hielt ein etwas dickerer Jersey in wundervoller Qualität her … und in „kitschigen“ Farben. Das Chevronmuster hielt ich für das Partymotto passend. Wie gesagt: Brüller wäre ein kompletter (hautenger) Anzug in komplett diesem Muster gewesen. Aber darin hätte ich mich dann doch nicht wohl gefühlt (Da kann ich ja gleich nackig gehen…).
Das Oberteil ist mal wieder eine „Toni“ (das Milchmonster). Diesmal mit langen Trompeterärmeln und als Babydollversion (wie in Original). Das leuchtende Grün am Rockteil lockert das Muster ein bisschen auf und es gefällt mir so richtig gut. Den Ausschnitt habe ich für meinen Geschmack etwas angepasst – runder und weiter. So mag ich das, auch wenn er diesmal einen ticken zu weit geworden ist.

Die Hose ist meine erste Hose überhaupt für Erwachsene. Ich hab das SM aus einem Buch. Es ist im Urzustand eine Leggins, die ich mir ab Knieabwärts mit Schlag genäht habe. Die Hose sitzt obenrum hauteng – ist aber superbequem und passt zum Kleidchen perfekt dazu.

Dancing Queen

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis richtig zu frieden und freu mich schon, dass Tanzbein zu schwingen und ABBA (und alle anderen Discogrößen der 70er) zu imitieren. (Fehlen nur noch die richtigen Schuhe… hach, irgendwas ist immer 😉 )

Da das Outfit für mich ist, verlinke ich zur RUMS-Party und bin gespannt, was es da noch so alles zu sehen gibt.

Liebe funky Grüße

Peggy

 

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4 Gedanken zu “Agneta kann einpacken…

  1. herrlich!!!! und ich weiß ganz genau- dank eigener erkrankung am retrofieber -von was du da schwärmst. dein outfit kann frau einfach nur als prächtig gelungen würdigen!!
    ganz liebe grüße und laß es krachen 🙂

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